Die H0-Steuerung

Bilder der H0-Steuerung

In den letzten 10 Jahren hat sich an der Steuerung unserer Modellbahnanlage viel geändert. Die gesamte Steuerung wird heute mit drei Computern bewerkstelligt.  

Zu Anfang begann alles mit einer einfachen Tastenschaltung, auf der Weichen mittels Knopfdruck geschaltet wurden. Alle Strecken wurden visuell überwacht. Aber bald merkte man, dass dies in Zukunft zu aufwändig und unübersichtlich war. Erste Versuche mit einer selbstgebauten Blocksteuerung wurden gemacht. Kernstück dieser Blocksteuerung waren  Lichtschranken. Sie hatten für den sichtbaren Bereich nur den Nachteil, dass sie schlecht zu verstecken waren und dass sie relativ störanfällig waren. Um in Bahnhöfen auch Fahrstraßen schalten zu können, wurden dann Experimente mit dem „Roco Computer“ gemacht. Auf Grund der Größe des Bahnhofs und der Ströme, gehörten auch diese Experimente bald der Vergangenheit an.

Die erste Steuerung, die sich dann über mehrere Jahre hielt, war eine gekauft Block- und Schattenbahnhofsteuerung. Aus dieser Zeit stammt auch das alte SES Stellpult, mit dem der Bahnhof Leer gesteuert wurde. Dieses Stellpult war dem Original der Deutschen Bahn nachempfunden. Die gesamte Steuerung hinter dieser Oberfläche bestand vollständig aus Relaistechnik, die zu Anfang noch von Roco bezogen wurden, später dann direkt aus dem Elektronikversand. Der Nachteil dieser Steuerung war, dass der Bahnhof nicht in die Blocksteuerung integriert war.

Mit der vollständigen Inbetriebnahme des Kopfbahnhofes hielt die Digitaltechnik Einzug. In diesem Bahnhof werden seit dieser Entscheidung die Weichen, Signale und Fahrtabschnitte über eine Schnittstelle vom Computer angesteuert.

Dieses System vereinfachte die Steuerung so stark, dass im folgenden Jahr gleich die Vorbereitungen für die Digitalisierung  des Bahnhofs Leer getroffen wurden. Es stellte sich nämlich heraus, dass vor dem Einbau der gesamte Bahnhof von seiner Elektrik entkernt werden musste. Nach der Neuverdrahtung  des Bahnhofs und der Blockstrecke wird auch hier mit demselben System gesteuert. Im Jahr 2006 wurde nun der Streckenteil mit dem noch unerschlossenen Schattenbahnhof III digitalisiert. Die Steuerung ist so ausgelegt, dass die heutigen Fahrreglerbereiche zukünftig von Boostern ersetzt werden können, und somit ein Umschalten von der analogen auf die digitale Fahrspannung möglich ist. Bedient wird die Steuerung allein über den Computer, der eine Benutzerschnittstelle neben dem Fahrregler bildet.

Roco Computer

SES Stellpult

Neuverdrahtung Bahnhof Leer

Kabelstrang Bahnhof Leer

Decoder Bahnhof Leer

erste Fahrversuche